Feuerwehr Amberg-Ammersricht

Freiwillige Feuerwehr

Amberg - Ammersricht

Einsätze 2004

Überblick über die wichtigsten Einsätze 2004


Schwerer Verkehrsunfall auf der B 299 Höhe Kienlohe

Einsatzart Technische Hilfeleistung
Stichwort VU Person eingeklemmt - Verkehrsunfall P eingeklemmt 
Einsatzort B 299, Kienlohe
Alarmierung Großalarm (Alle FME + SMS)
Weitere Kräfte: FFW Amberg, FFW Traßlberg, FFW Ursulapoppennricht
Datum, Uhrzeit 10.12.2004,14:15 Uhr
Einsatzdauer  


Im Wrack eingequetscht - 35-Jähriger übersieht Sattelschlepper - Lebensgefährlich verletzt Den Polizeibeamten und Feuerwehrmännern, die zu einem Unfall bei Kienlohe gerufen wurden, bot sich ein schreckliches Bild: Ein 35 Jahre alter Amberger, der beim Abbiegen einen Sattelschlepper übersehen hatte, wurde im von ihm gesteuerten Ford Transit eingequetscht und lebensgefährlich verletzt. Die Folgen des Zusammenstoßes waren auf der B299 nicht zu übersehen. Fast überall lagen unzählige Wrackteile und Utensilien, die durch die Wucht des Aufpralls aus den Fenstern geschleudert wurden, auf der Fahrbahn. Inmitten des Schauplatzes stand der Ford Transit, aus dem der eingeklemmte Unfallverursacher von den alarmierten Rettungskräften befreit werden musste. Der junge Mann wollte zuvor - aus Kienlohe kommend - über die Bundesstraße nach Hahnbach weiterfahren. Dabei bemerkte er einen 40-Tonner, an dessen Steuer ein 59-jähriger Slowake saß, nicht oder zumindest viel zu spät. Die Sattelzugmaschine knallte in die Fahrerseite des Kleinlasters. Der Verletzte wurde wenig später in das Klinikum St. Marien gebracht. Dort hatte sich sein Zustand auch am späten Nachmittag nicht gebessert. "Es sieht schlecht aus", sagte ein Polizeisprecher und ergänzte, dass der Mann mittlerweile an eine Regensburger Spezialklinik überwiesen worden ist. Angesichts der überaus schweren Verletzungen, die der 35-Jährige erlitten hat, wurde die Meldung, dass an den Fahrzeugen ein Schaden von rund 15000 Euro entstanden ist, zur Nebensache. Der Unfall, bei dem die Feuerwehren aus Amberg, Ammersricht, Traßlberg und Ursulapoppenricht im Einsatz waren, führte zu massiven Verkehrsbehinderungen. Da die B299 und sanierungsbedingt auch teilweise die St. 2238 (Amberg/Ammersricht - Hirschau) blockiert waren, stauten sich die Autos und LKW bis nach Amberg.


Schwerer Verkehrsunfall auf der St 2238 kurz vor Hirschau

Einsatzart Technische Hilfeleistung
Stichwort VU Person eingeklemmt - Verkehrsunfall P eingeklemmt 
Einsatzort St 2238, kurz vor Hirschau
Alarmierung Großalarm (Alle FME + SMS)
Weitere Kräfte: FFW Amberg, FFW Hirschau, FFW Steiningloh, FFW Schnaittenbach
Datum, Uhrzeit 30.06.2004,14:05 Uhr
   


Ein riskantes Überholmanöver hat ein 32-Jähriger aus Fürth mit dem Leben bezahlt. Auf der Staatsstraße 2238 überholte er kurz vor Hirschau und prallte gegen einen entgegen kommenden Lastwagen. Der Mann starb in dem Fahrzeugwrack. Erneut Schauplatz eines schrecklichen Verkehrsunfalls war die Staatsstraße 2238, rund 800 Meter vor Hirschau. Bei einem Überholvorgang gegen 14:00 Uhr hatte der Fahrer, vermutlich ein 32-jähriger Türke aus Fürth, einen entgegen kommenden Lastwagen übersehen. Für ein Ausweichen war es zu spät: der Ford Sierra prallte frontal gegen den Scania, an dessen Steuer ein 46-jähriger Tscheche saß. Der schwer verletzte, in seinem Fahrzeugwrack eingeklemmte Autofahrer verstarb wenige Minuten später. Der Tscheche kam mit dem Schrecken davon. Mehrere Stunden lang war die Staatsstraße zwischen Ammersricht beziehungsweise Steiningloh und Hirschau komplett gesperrt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen, die abgeschleppt wurden, beträgt rund 20.000 Euro. In die Ermittlungen wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Die Feuerwehren aus Hirschau, Schnaittenbach, Steiningloh, Ammersricht und Amberg bargen den Toten, sicherten die Unfallstelle ab und leiteten den Verkehr um.


Schwerer Verkehrsunfall auf der St 2238 kurz vor Hirschau

Einsatzart Technische Hilfeleistung
Stichwort VU Person eingeklemmt - Verkehrsunfall P eingeklemmt 
Einsatzort St 2238, kurz vor Hirschau
Alarmierung Großalarm (Alle FME + SMS)
Weitere Kräfte: FFW Amberg, FFW Hirschau
Datum, Uhrzeit 11.05.2004,14:17 Uhr
   


Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2238 zwischen Amberg und Hirschau sind zwei Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Ein Lieferwagen war in Richtung Hirschau unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache geriet er auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit einem 40-Tonner LKW zusammen. Der mit Kies beladene Laster stürzte zur Seite um. Dabei kollidierte das Fahrzeug mit einem weiteren tschechischen LKW. Der Fahrer des Kleintransporters wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Er musste von den Feuerwehren mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit und anschl. mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Kieslasters erlitt leichtere Verletzungen.


Dachstuhlbrand in der Amberger Altstadt

Einsatzart Brandeinsatz
Stichwort B3 - Brand Dachstuhl 
Einsatzort Untere Nabburger Str., Amberg
Alarmierung Großalarm (Alle FME + SMS)
Weitere Kräfte: FFW Amberg, FFW Karmensölden
Datum, Uhrzeit 07.03.2004,05:15 Uhr
   


Dachstuhl völlig zerstört - Feuerwehr kann Nachbar-Häuser schützen - Bewohner unverletzt Als Passanten am Sonntag gegen 05:15 Uhr auf das Feuer aufmerksam werden, ist es schon zu spät: Die Flammen lodern zu diesem Zeitpunkt bereits hell aus dem Dachstuhl der Brauereigaststätte Schießl in der Unteren Nabburger Straße. So kann die Feuerwehr letztlich nur eines tun - mit aller Kraft und einem gewaltigen Aufgebot an Einsatzkräften und Material versuchen, ein Übergreifen des Brandes auf die benachbarten Gebäude zu verhindern. Ein Brand im Herzen der Altstadt: Das ist eines der Horror-Szenarien für die Amberger Feuerwehr. Durch die enge, geschlossene Bebauung im "Ei" besteht die Gefahr, dass die Flammen sehr schnell auf benachbarte Anwesen übergreifen, außerdem sind viele der Gebäude nur sehr schwer zugänglich. Glück im Unglück ist es daher, dass das Feuer ausgerechnet an einem frühen Sonntagmorgen ausgebrochen ist. Um diese Zeit ist praktisch niemand in der Innenstadt unterwegs, keine (Falsch-)Parker versperren den Rettungskräften die Zufahrt. Werktags zur Hauptgeschäftszeit hätte es wahrscheinlich ganz anders ausgesehen. Geistesgegenwart beweist der Hausmeister des Pfarrheims St. Martin: Er öffnet, noch bevor die Feuerwehr eintrifft, das Tor zum Pfarrheim-Hof und macht damit den Weg zur Rückseite des brennenden Gebäudekomplexes frei. So können Stadtbrandrat Bernhard Strobl und seine Leute von zwei Seiten gegen die Flammen vorgehen. Die Feuerwehren haben fast alle Kräfte aufgeboten, die ihr zur Verfügung stehen - bei Feuer in der Altstadt gilt die höchste Alarmstufe, so dass insgesamt rund 70 Feuerwehrleute im Einsatz sind. Diese stehen zunächst einmal vor verschlossenen Türen: Hausherr Michael Schießl und seine Familie, die auch über ihrer Wirtschaft wohnen, sind übers Wochenende in den Bayerischen Wald gefahren. Dies bedeutet, dass sich zum Glück keine Menschen im brennenden Gebäude befinden - aber eben auch, dass sich die Löschkräfte gewaltsam Zugang verschaffen müssen: Eine Haustür wird aufgebrochen, eine andere muss mit der Motorsäge aufgeschnitten werden. Während einige Wehrleute von den beiden Drehleitern aus, die vor und hinter der Gaststätte stehen, versuchen, das Feuer von oben einzudämmen, gehen im Haus Atemschutzträger gegen den Brand vor. Draußen haben Polizeibeamte die Unglücksstelle großräumig abgesperrt, leiten die wenigen Autofahrer und Fußgänger um, die so früh unterwegs sind. Sechs Nachbarn, die in einem der beiden direkt an die Schießl-Gaststätte angrenzenden Häuser wohnen, haben sich selbst in Sicherheit gebracht und werden bei Nachbarn einquartiert. Dennoch gibt es eine Verletzt zu beklagen: Eine Feuerwehrfrau aus Karmensölden hat eine Rauchvergiftung erlitten und muss ins Klinikum gebracht werden. Abgesehen davon muss das Groß-Aufgebot an BRK-Kräften, das mit ausgerückten ist, aber nicht mehr aktiv werden. Nach gut zwei Stunden haben die Feuerwehrleute den Brand weitgehend eingedämmt und verhindert, dass die Flammen auf die benachbarten Häuser übergreifen. Nicht mehr zu retten war jedoch der Dachstuhl des Schießl-Anwesens.


 
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