Feuerwehr Amberg-Ammersricht

Freiwillige Feuerwehr

Amberg - Ammersricht

Einsätze 2007

Überblick über die wichtigsten Einsätze 2007


Brand in Gießerei

Einsatzart Brandeinsatz
Stichwort B3 - Brand Filteranlage 
Einsatzort Fa. Luitpoldhütte AG, Amberg
Alarmierung Großalarm (Alle FME + SMS)
Weitere Kräfte: FFW Amberg
Datum, Uhrzeit 15.12.2007,18:44 Uhr
   


In den Abendstunden des 15.12.2007 erreichte die Einsatzleitzentrale der Feuerwehr Amberg ein Notruf aus dem Gießereibetrieb „Luitpoldhütte“, dass eine Filteranlage Feuer gefangen hätte. Da die Örtlichkeit durch ähnliche Einsätze in den vergangenen Jahren bereits bekannt war und von einer größeren Schadenslage auszugehen war, alarmierte der Disponent um 18.45 Uhr umgehend den Stadtlöschzug der Feuerwehr Amberg mit allen Wechselschleifen sowie die Stadtteilfeuerwehr Amberg-Ammersricht über Sirene. Den ersten Fahrzeuge, die um 18.53 Uhr an der Einsatzstelle eintrafen, bot sich folgendes Bild: aus einer Filteranlage, die in direkter Nachbarschaft zu der bereits bekannten Anlage liegt, schlugen hohe Flammen. Sofort wurden mehrere Trupps unter Atemschutzgeräten eingesetzt, um das Feuer sowohl von außen also auch im in Inneren des Gebäudes zu bekämpfen. Dank des beherzten Eingreifens der Einsatzkräfte, sowie der Mitarbeiter des Betriebes konnte eine weitere Ausweitung des Feuers unter Einsatz von fünf C-Rohren verhindert werden. Um 19.16 Uhr schließlich konnte der Einsatzzentrale „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Mit Hilfe der Wärmebildkameras konnten die Glutnester in der Rohranlage schnell gefunden und abgelöscht werden. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten rückten die letzten Kräfte gegen 20.30 Uhr von der Einsatzstelle ab.


Unfallstelle ausleuchten

Einsatzart Technische Hilfeleistung
Stichwort THL 1 - Einsatzstelle ausleuchten 
Einsatzort Langangerweg, Amberg
Alarmierung Großalarm (Alle FME + SMS)
Weitere Kräfte:  
Datum, Uhrzeit 05.09.2007,00:28 Uhr
   


Am Mittwoch, gegen 00.15 Uhr, war ein 19-jähriger Amberger Übersiedler mit seinem Renault auf der Verbindungsstraße zwischen der Bayreuther Straße und Raigering unterwegs. In einer Rechtskurve kam er auf regennasser Fahrbahn und offensichtlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab, fuhr mehrere Meter auf dem Bankett weiter, bis er gegen einen ca. 50 cm hohen Baumstumpf, der neben der Fahrbahn aus dem Straßengraben ragt, prallte. Im Anschluss schleuderte das Fahrzeug gegen einen weiteren Wurzelstock, bevor es zurück auf die Fahrbahn geschleudert wurde und dort entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand kam. Durch den Anprall wurde die komplette linke Seite des Pkw aufgerissen. Die Fahrertür und das linke Vorderrad wurden aus dem Fahrzeug heraus gerissen und kamen im Wald zum Liegen. Der Fahrer, der alleine im Fahrzeug unterwegs war, wurde aus dem Pkw in den Wald geschleudert. Der 19-jährige wurde lebensgefährlich verletzt. Er musste mit dem Notarzt ins Klinikum gebracht werden. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen. Lt. Auskunft der Ärzte besteht weiterhin Lebensgefahr. Die Lage des Verletzten hat sich jedoch stabilisiert. Der total beschädigte Pkw musste abgeschleppt werden. Durch die Feuerwehr Ammersricht wurde die Fahrbahn gereinigt und ausgelaufenes Öl gebunden. Anzumerken sei noch, dass der Schaden am total beschädigten Fahrzeug auf ca. 1.000 Euro geschätzt wird.


Schwerer Verkehrsunfall auf der St 2238 kurz vor Ammersricht

Einsatzart Technische Hilfeleistung
Stichwort VU Person eingeklemmt - Verkehrsunfall P eingeklemmt 
Einsatzort St 2238, Ortseingang Ammersricht
Alarmierung Großalarm (Alle FME + SMS)
Weitere Kräfte: FFW Amberg
Datum, Uhrzeit 26.08.2007,15:25 Uhr
   


Die Signalhörner der Polizei, des Roten Kreuzes und der Feuerwehr rissen die Bewohner des Stadtteils Ammersricht am Sonntag aus ihrer nachmittäglichen Ruhe. Eine Fahranfängerin aus dem Landkreis war um 15.15 Uhr mit ihrem Fiat Polo auf der Staatsstraße 2238 von Hirschau kommend in Richtung Amberg unterwegs, als sie wenige hundert Meter vor dem Ortsschild aus noch nicht bekannten Gründen mit ihrem Auto auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit einem Dodge, an dessen Steuer eine 29-jährige Landkreisbewohnerin saß, frontal zusammenstieß. Beide Frauen wurden schwer verletzt, die 18 Jahre alte Unfallverursacherin schwebte bei Redaktionsschluss in Lebensgefahr.

Den Rettungskräften, die wenige Minuten nach der Alarmierung am Ort des Geschehens eintrafen, bot sich ein Bild der Verwüstung. Über gut 50 Meter hinweg lagen Autoteile auf der Straße und bei einem Blick auf den total zerstörten Fiat des Führerscheinneulings war schnell klar, dass mit schwereren Verletzungen gerechnet werden musste. Durch die starke Wucht des wohl ungebremsten Aufpralls wurde die 18-Jährige in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Feuerwehrmänner aus Amberg und Ammersricht mussten die eingeklemmte Frau aus ihrem Pkw befreien und dafür das Dach des Fiat abtrennen. Mit schwersten Verletzungen kam die Unfallverursacherin ins Klinikum St. Marien. Dorthin wurde auch ihr 22 Jahre alter Beifahrer gebracht, der schwere Verletzungen erlitt. Wie die Polizei am Sonntag um 20 Uhr wissen ließ, musste auch die Dodge-Fahrerin mit schweren Knochenbrüchen in das Klinikum transportiert werden. Ihr sechs Monate altes Baby, das in einem altersgerechten Kindersitz saß, hatte mehr Glück und zog sich leichtere Blessuren zu. Die Amberger Staatsanwaltschaft reagierte unverzüglich und ordnete noch am Sonntagnachmittag an, dass ein Sachverständiger die Unfallursache klären soll. Ein Polizeihubschrauber, der sich nach einer Vermisstensuche zufällig in der Nähe befand, landete am Unfallort, wurde aber nicht benötigt. Die Staatsstraße war bis 18.45 Uhr gesperrt. 


Schwerer Verkehrsunfall auf der St 2238 Höhe Neubernricht

Einsatzart Technische Hilfeleistung
Stichwort VU Person eingeklemmt - Verkehrsunfall P eingeklemmt 
Einsatzort St 2238, Höhe Neubernricht
Alarmierung Großalarm (Alle FME + SMS)
Weitere Kräfte: FFW Amberg, FFW Steiningloh, FFW Immenstetten
Datum, Uhrzeit 04.08.2007,02:30 Uhr
Einsatzdauer  


Tödliche Verletzungen zog sich in der Nacht zum Samstag ein 50jähriger Kraftfahrzeugführer aus dem Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2238 im Stadtgebiet Amberg zu. Ein 22jähriger Pkw-Fahrer aus Schwabach war gegen 02.15 Uhr aus Richtung Hirschau kommend auf der Staatsstraße 2238 in Richtung Amberg unterwegs. Etwa auf Höhe Neubernricht geriet er mit seinem Opel Omega auf einem geraden Streckenabschnitt aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem entgegenkommenden VW Golf des 50jährigen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Volkswagen von der Fahrbahn in den Straßengraben geschleudert. Beide Fahrzeugführer wurden in ihren Autos eingeklemmt. Unter dem Einsatz von Spreiz- und Schneidwerkzeugen mussten sie von den alarmierten Feuerwehren aus den Fahrzeugwracks geborgen werden. Für den 50jährigen Mann kamen alle Bemühungen der Rettungsteams zu spät. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der 22jährige Unfallverursacher wurde mit schweren Verletzungen in das Amberger Klinikum eingeliefert. Wie bei folgenschweren Verkehrsunfällen üblich, wurden unverzüglich sowohl die Staatsanwaltschaft Amberg als auch ein Sachverständiger für Unfallanalytik in die Ursachenermittlung einbezogen, für beide Fahrzeugführer Blutentnahmen angeordnet und die Fahrzeuge sichergestellt. Zur technischen Hilfeleistung und Ausleuchtung der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Amberg, Ammersricht, Steiningloh und Immenstetten eingesetzt


Schwerer Verkehrsunfall auf der St 2238 Höhe Bernricht

Einsatzart Technische Hilfeleistung
Stichwort VU Person eingeklemmt - Verkehrsunfall P eingeklemmt 
Einsatzort St 2238, Höhe Bernricht
Alarmierung Großalarm (Alle FME + SMS)
Weitere Kräfte: FFW Amberg, FFW Steiningloh
Datum, Uhrzeit 17.03.2007, 20:30 Uhr
   


Am Samstag, 17.03.2007, gegen 20:17 Uhr, befuhr ein 19-jähriger Mann aus dem Landkreis Regensburg mit einem PKW Fiat die Staatsstraße 2238 von Amberg in Richtung Hirschau. Bei ihm im Fahrzeug befanden sich zwei 26-jährige Amberger auf dem Beifahrersitz bzw. auf dem Rücksitz hinten rechts. Auf Höhe Immenstetten, außerhalb der geschlossenen Ortschaft, überholte der Heranwachsende mit seinem PKW einen LKW. Offensichtlich übersah er dabei einen entgegenkommenden VW Passat, in dem sich ein 28-jähriger Mann aus dem Landkreis Neustadt/Waldnaab und seine 29-jährige Lebensgefährtin befanden. Beim Frontalzusammenstoß entstand an beiden Fahrzeugen Totalschaden in Höhe von 1.500 Euro. Der Unfallverursacher wurde mittelschwer verletzt. Er kam zur stationären Versorgung in das Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg. Sein Beifahrer wurde deutlich schwerer verletzt. Er konnte zunächst reanimiert und anschließend in das Klinikum Amberg eingeliefert werden. Hier erlag er gegen 21:14 Uhr seinen schweren Verletzungen. Der Mitfahrer hinten rechts erlitt leichtere Verletzungen und kam zur ambulanten Behandlung in das Klinikum Amberg. Der Fahrer des VW Passat wurde leicht verletzt. Er wurde ambulant im Klinikum Amberg versorgt. Seine auf dem Beifahrersitz befindliche Lebensgefährtin erlitt mittelschwere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in das Klinikum Amberg. An der Unfallstelle bestehen keine Streckenverbote. Mit der weiteren Aufklärung der Geschehnisse beauftragte die Staatsanwaltschaft Amberg einen Sachverständigen. Dieser soll insbesondere klären wer einen Sicherheitsgurt angelegt hatte und welche Auswirkungen dies auf die Unfallfolgen hatte. Die beteiligten Pkw wurden sichergestellt und abgeschleppt. 


Schwerer Verkehrsunfall auf der St 2120 Höhe Kümmersbuch

Einsatzart Technische Hilfeleistung
Stichwort VU Person eingeklemmt - Verkehrsunfall P eingeklemmt 
Einsatzort St 2120, Höhe Kümmersbuch
Alarmierung Großalarm (Alle FME + SMS)
Weitere Kräfte: FFW Traßlberg, FFW Hahnbach
Datum, Uhrzeit 18.02.2007, 16:18 Uhr
   


Gravierende Folgen hatte ein Wendemanöver, das ein 1920 geborener Mann auf der Staatsstraße 2120 zwischen Amberg und Hahnbach einleitete. Der Citroenfahrer war mit seiner Beifahrerin von Hahnbach kommend Richtung Amberg unterwegs. Bei Kümmersbuch fuhr er gegen 16:00 Uhr nach rechts in eine Bushaltestelle ein und hielt an - nur um kurze Zeit später auf der Staatsstraße wieder in Richtung Hahnbach umzudrehen. Dabei übersah der Sulzbach-Rosenberger den herannahenden Opel Astra mit einer Ambergin am Steuer. Ihr Wagen krachte offenbar ungebremst frontal auf Höhe der hinteren Tür in die linke Seite des Citroen. Sowohl die Astrafahrerin, sie war mit ihrem Mann unterwegs, als auch der Unfallverursacher wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Ammersricht, Traßlberg und Hahnbach bargen die Insassen mit der Rettungsschere und sicherten die Unfallstelle ab. Fünf BRK-Fahrzeuge waren vor Ort. Die Helfer brachten den Citroenfahrer, dessen Beifahrerin und den Beifahrer des Unfallopfers mit leichteren Verletzung in das St.-Anna-Krankenhaus nach Sulzbach-Rosenberg. Die Opelfahrerin erlitt schwere Verletzungen an der Halswirbelsäule. Das Team des Rettungshubschraubers Christoph 20 flog sie in das Klinikum Bayreuth. Wie die Polizisten der Inspektion Sulzbach später feststellten, hatte der Airbag im Opel nicht ausgelöst. Nach Auskunft der Polizei entstand an beiden Fahrzeugen ein Totalschaden. Der Schaden am Citroen, ein älteres Modell, wird auf 1000 Euro geschätzt, der am Astra auf zirka 8000 bis 9000 Euro. Die Staatsstraße war bis kurz vor 18 Uhr gesperrt.


 
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